Wohngeldreform ist ein starkes sozialpolitisches Signal

Veröffentlicht am 2. Juli 2015

Der Deutsche Bundestag beschließt heute das Gesetz zur Reform des Wohngeldrechts. Dazu erklärt der Braunschweiger CDU-Bundestagsabgeordnete und Mitglied im federführenden Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Carsten Müller:

„Die Wohngeldreform ist ein starkes sozialpolitisches Signal und zentraler Baustein, um Wohnen in Deutschland bezahlbar zu machen. Dies geschieht dadurch, dass das Wohngeld an das heutige Miet- und Einkommensgefüge angepasst wird. Über regional festgesetzte Mietenstufen werden auch Unterschiede bei der Höhe der Mieten und der Anstieg der Heizkosten berücksichtigt.

In der Mietstufe IV des Wohngeldgesetzes, in der sich die Stadt Braunschweig befindet, wurde zum Beispiel der Höchstwert für einen Zwei-Personen-Wohngeldhaushalt von 435 Euro auf 526 Euro und für einen Vier-Personen-Wohngeldhaushalt von 600 Euro auf 730 Euro angehoben. Durchschnittlich wurden die so genannten Tabellenwerte in allen sechs Mietklassen um 39 Prozent erhöht.

Damit werden einkommensschwache Haushalte angesichts der zunehmenden regionalen Engpässe auf dem Wohnungsmarkt sowie der steigenden Mieten und Heizkosten schnell, wirkungsvoll und treffsicher entlastet. Insgesamt profitieren rund 870 000 Haushalte von der Reform.“