Weniger ist mehr! - Betriebsbesichtigung des Energieeffizienzvorreiters CLAGE in Lüneburg

Veröffentlicht am 29. Juli 2015

Jörg Gerdes (CLAGE) führt Bundestagsmitglieder Carsten Müller (CDU, Braunschweig) und Eckhard Pols (CDU, Lüneburg) durch die Fertigung energieeffizienter Warmwasserbereiter.

Der Lüneburger CDU-Bundesabgeordnete Eckhard Pols und sein Braunschweiger CDU-Kollege Carsten Müller besuchten das Lüneburger Familienunternehmen CLAGE. Die Firma fertigt seit 1951 am Standort Warmwasserbereiter und ist in Sachen Energieeffizienz führend. Vor Ort informierten sich Müller und Pols sowohl über den Stand der Technik, das Zusammenspiel von Energieeinsparung und erneuerbaren Energien als auch über Wünsche des heimischen Unternehmens an die Politik.

Der Lüneburger Abgeordnete Eckard Pols: „Für eine erfolgreiche Energiewende reicht es nicht aus, einfach nur Strom erneuerbar zu erzeugen. Damit sie zu vernünftigen Kosten gelingt, geht es zu allererst um die intelligente, also sparsame Nutzung der Energie. Eine kluge Politik gegen Energieverschwendung hilft Verbrauchern und Unternehmen und schafft heimische Arbeitsplätze, vom Handwerk bis zum lokalen Technologieanbieter. Ich freue mich, das ‚Made in Lüneburg‘ hier ganz vorne mit dabei ist.“

Pols Braunschweiger Bundestagskollege Carsten Müller engagiert sich im Parlamentskreis Energieeffizienz, um die eingesparte Kilowattstunde politisch nach vorne zu bringen: „Mit dem nationalen Aktionsplan Energieeffizienz und den jüngsten Kabinettsbeschlüssen zum Klimaschutz ist die Bedeutung der Energieeffizienz enorm gestiegen. Energieeffizienzchampions wie CLAGE machen deutlich, warum der Einsatz gegen die Energieverschwendung neben sinkenden Energiekosten und mehr Versorgungssicherheit auch der Wirtschaft hilft, sich am Weltmarkt zu behaupten.“

CLAGE-Geschäftsführer Jörg Gerdes freut sich über das wachsende politische Interesse: „Für die Planungssicherheit von Unternehmen ist jetzt entscheidend, dass die Absichten der Bundesregierung in verbindlichen Zielen und zuverlässigen Rahmenbedingungen münden. Die Unsicherheit am Markt verhindert, dass vorhandene technische Lösungen, die schon heute wirtschaftlich sind und keine Förderung brauchen, zur breiten Anwendung kommen. Teilweise sind aber auch Anforderungen zu komplex und umfassend, um verständlich und sinnvoll zu sein. Hier gilt auch für Politik manchmal: Weniger ist mehr!“ 

CLAGE engagiert sich deshalb in der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF), deren Geschäftsführender Vorstand Christian Noll den Termin mit begleitete. Neben hohen Anforderungen an seine Produkte, die alle mit der Energieeffizienzklasse A ausgezeichnet sind, stellt CLAGE auch hohe Umweltansprüche an sich selb