Land Niedersachsen steht bei den Harzwasserwerken in der Pflicht

Veröffentlicht am 15. Juli 2014

Zukunft der Harzwasserwerke GmbH

Anlässlich der Diskussionen über die Zukunft der Harzwasserwerke GmbH erklärt der Braunschweiger CDU-Bundestagsabgeordnete Carsten Müller:

„Die Zukunft der Harzwasserwerke GmbH ist nach dem angekündigten Ausstieg von Gesellschaftern ungewiss. Dies könnte gravierende Folgen für die Wasserversorgung der Bürgerinnen und Bürger in der Region Braunschweig haben. Das macht mir große Sorgen. Um größeren Schaden abzuwenden und die Wasserversorgung als Teil der Daseinsfürsorge in öffentlicher Hand zu behalten, ist die niedersächsische Landesregierung gefordert. Sofern es im Interesse der Sicherstellung einer sicheren, gesunden sowie ökologisch und sozial verantwortlichen Wasserversorgung und des Hochwasserschutzes in der Stadt Braunschweig und im übrigen Versorgungsgebiet der Harzwasserwerke erforderlich ist, hat das Land seine Gesellschaftsanteile an den Harzwasserwerken zu erhöhen. Die rot-grüne Landesregierung muss handeln und die Fehler der SPD-Landesregierung unter dem damaligen Ministerpräsidenten Gerhard Schröder reparieren. Es kann sich bitter rächen, wenn man – wie die SPD – Einrichtungen der öffentlichen Daseinsvorsorge unvorsichtig verscherbelt!"