Lärmschutz-Ausnahmen für Public-Viewing-Veranstaltungen zur WM

Veröffentlicht am 1. April 2014

Chancen nutzen – Public Viewing ist ein bedeutender Image- und Wirtschaftsfaktor

Das Bundeskabinett will morgen eine Verordnung beschließen, die nächtliches Public Viewing in Deutschland während der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien in diesem Sommer erlaubt. Dazu erklärt der Braunschweiger CDU-Bundestagsabgeordnete Carsten Müller:

„Dass für die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien die Lärmschutzregeln hierzulande gelockert werden, ist eine sehr gute Nachricht für Kommunen, Fußballfans und Gastwirte. Damit ist das gemeinsame öffentliche Fußballgucken, das Mitfiebern und Jubeln auf den Fanmeilen, in Biergärten und Kneipen auch bei den Spielen möglich, die wegen der Zeitverschiebung erst um 22 Uhr oder später beginnen.

Seit der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland ist das Public Viewing zum festen Bestandteil im Stadt- und Gemeindeleben geworden und nicht mehr wegzudenken, wenn der Ball bei einer Welt- oder Europameisterschaft rollt. Es ist ein Gemeinschaftserlebnis, das die Menschen anzieht und elektrisiert, das für eine lebendige, stimmungsvolle Fußball-Atmosphäre in den Innenstädten sorgt und zudem gut für das Geschäft der Gastronomen ist. Kurzum: Public Viewing ist ein bedeutender Image- und Wirtschaftsfaktor für die Kommunen! Sie sollten daher die Ausnahmeregelung, die lediglich für die Dauer der Welt-meisterschaft gilt, für sich zu nutzen wissen.“