Der Weg für die steuerliche Sanierungsförderung ist geebnet

Veröffentlicht am 9. Oktober 2019

Anlässlich der heutigen Verabschiedung des Klimaschutzprogramms 2030 der Bundesregierung durch das Kabinett erklärt der Braunschweiger CDU-Parlamentarier und Vorsitzende des Parlamentskreises Energieeffizienz im Deutschen Bundestag, Carsten Müller:

„Endlich, der Weg ist geebnet: Die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung kann kommen! Das ist schon viele Jahre überfällig. Ich freue mich, dass sich der Einsatz und das Bohren dieses dicken Brettes gelohnt haben. Die Steuerförderung ist ein ganz entscheidender Faktor für mehr Klimaschutz, Energiesicherheit, Wohlstand und Beschäftigung in Deutschland. Zudem trägt sie dazu bei, die Energieeffizienz zu erhöhen und die Energiekosten für Eigenheimbesitzer zu senken. 

Ab dem kommenden Jahr soll die steuerliche Förderung für die Sanierung selbstgenutzten Eigentums in Ergänzung zur existierenden Förderkulisse als weitere Säule der Förderung eingeführt werden. Im Klimaschutzprogramm heißt es, dass sie attraktiv, einfach und technologieoffen ausgestaltet werden soll. Durch einen Abzug von der Steuerschuld wird gewährleistet, dass Gebäudebesitzer aller Einkommensklassen gleichermaßen von der Maßnahme profitieren. Gefördert werden – alternativ zur Inanspruchnahme sonstiger Förderprogramme – auch Einzelmaßnahmen, die auch in den bestehenden Programmen der Gebäudeförderung als förderwürdig eingestuft sind, zum Beispiel der Heizungstausch, der Einbau neuer Fenster oder die Dämmung von Dächern und Außenwänden. Förderfähig sind 20 Prozent der Investitionskosten; die Förderung erfolgt über einen Abzug von der Steuerschuld verteilt über drei Jahre.“