Bundesamt in der Region Braunschweig-Wolfenbüttel ansiedeln!

Veröffentlicht am 8. April 2014

Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2014 sieht Bundesamt für kerntechnische Entsorgung vor

Die CDU-Bundestagsabgeordneten Uwe Lagosky (Salzgitter-Wolfenbüttel) und Carsten Müller (Braunschweig) drängen darauf, dass noch in diesem Jahr neu zu errichtende Bundesamt für kerntechnische Entsorgung (BfE) in der Region Braunschweig-Wolfenbüttel anzusiedeln. Im Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2014 ist die Einrichtung der neuen Bundesoberbehörde, die einen wissenschaftsbasierten Such- und Auswahlprozess und ein transparentes Verfahren bei der Endlagersuche gewährleisten soll, mit 40 neuen Planstellen enthalten. Über den Standort des BfE ist noch keine abschließende Entscheidung getroffen worden.

„In unserer Region ist Know How für die verantwortungsvolle Aufgabe gebündelt. Wir liegen nicht nur in räumlicher Nähe zur Asse und Schacht Konrad, sondern auch naher wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Einrichtungen, die sich mit der Lagerung atomarer Altlasten befassen“, so Carsten Müller. Das umfassende und nahgelegene Netzwerk an versierten potentiellen Partnerinstitutionen wie der TU in Braunschweig, der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Hannover oder dem Bundesamt für Strahlenschutz in Salzgitter sind starke Argumente für eine Ansiedelung des neuen Amtes in der Region Braunschweig-Wolfenbüttel.

Uwe Lagosky ergänzt: „Die Ansiedlung ist mit qualifizierten neuen Arbeitsplätzen verbunden und ein wichtiges Signal für die Menschen in der Region. In den letzten Jahren mussten viele Anwohner in der Nähe der Asse hohe Beeinträchtigungen in ihrer Lebensqualität und Verluste der Standortattraktivität hinnehmen. Wenn das BfE hierher kommt, wäre das ein guter Anfang eines Lastenausgleichs, zusätzlich zum Asse-Fonds.“