Bund fördert Begrünungsmaßnahmen in Braunschweig mit 1,7 Millionen Euro

Veröffentlicht am 9. Juni 2021

Im Rahmen des Sonderprogramms „Modellprojekte zur Klimaanpassung und Modernisierung in urbanen Räumen“ wird der Bund Begrünungsmaßnahmen in Braunschweig mit 1,7 Millionen Euro fördern. Dazu erklärt der Braunschweiger CDU-Bundestagsabgeordnete Carsten Müller:

„Durch Begrünungsprojekte können Städte einen ganz wichtigen Beitrag zur Reduktion von Treibhausgasen leisten und gleichzeitig die Temperaturen in den Innenstädten absenken. Genau das wollen wir auch in Braunschweig tun. Seit heute ist klar, dass der Bund Begrünungsmaßnahmen in unserer Stadt mit 1,7 Millionen Euro fördern wird – wir haben dazu einen entsprechenden Beschluss im Haushaltsauschuss gefasst. Das ist eine richtig gute Nachricht für Braunschweig. Mit Förderung des Bundes werden in Braunschweig 1055 Bäume gepflanzt und stolze 7,5 Hektar Kurzumtriebsplantagen, also schnellwachsende Gehölze, angelegt. Solche Grünanlagen binden CO2 und reduzieren dadurch aktiv die Treibhausgasemissionen. Zudem können sie größere Regenmengen zwischenspeichern und dadurch auch die Kanalisation entlasten. Nicht zuletzt erhöhen sie aber auch die Lebensqualität in unserer Stadt. Gerade im Sommer schätzen viele Braunschweigerinnen und Braunschweiger unsere zahlreichen Parks und Grünanlagen. Ich freue mich sehr, dass es in Zukunft noch mehr davon in unserer Stadt geben wird.“

Gefördert wird das Braunschweiger Projekt „Begrünungsmaßnahmen zum Ausgleich von Trockenschäden - Bindung von CO2 durch Pflanzung von 1055 Klimabäumen und Einsparung von CO2-Emissionen durch Anlage von 7,5 Hektar Kurzumtriebsplantagen im Stadtgebiet Braunschweig“. Die Mittel hierfür werden aus dem Energie- und Klimafonds (EKF) des Bundes abgerufen. Bis 2023 werden im Rahmen des Sonderprogramms „Modellprojekte zur Klimaanpassung und Modernisierung in urbanen Räumen“ bundesweit insgesamt 200 Millionen Euro durch den Bund zur Verfügung gestellt, davon 80 Millionen Euro in diesem Jahr. Die technisch-organisatorische Umsetzung und wissenschaftliche Begleitung erfolgt durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBSR).