Ausbau der A39 zügig vorantreiben und nicht in Frage stellen

Veröffentlicht am 22. November 2021

Der Lückenschluss der A39 zwischen Wolfsburg und Lüneburg muss zügig vorangetrieben werden. Die Baumaßnahmen auf allen Abschnitten sind schnellstmöglich umzusetzen. Zum Versuch grüner Bundestagsabgeordneter, den Bau wieder grundsätzlich in Frage zu stellen, erklärt der Braunschweiger CDU-Bundestagsabgeordnete Carsten Müller:

"Der Ausbau der A39 ist lange geplant, vereinbart und zügig voranzutreiben. Grüne Mandatsträger sollten die Planungen unterstützen anstatt sie immer wieder in Frage zu stellen. Es ist eines der größten noch umzusetzenden Neubauprojekte in Deutschland und wird mit einer Trassenlänge von 105 Kilometer ein Wachstumsmotor für die gesamte Region. Der beschlossene Lückenschluss zwischen den bereits vorhandenen Abschnitten der A39 erfährt in der Bevölkerung riesige Unterstützung. Für die Menschen gehen mit dem Bau massive Verkehrsentlastungen auf Bundestraßen und in den Innenstädten einher. In einem der gegenwärtig noch größten Landstriche ohne Autobahn erwarten die Menschen diese Infrastruktur zwingend. Sie brauchen Unterstützung anstatt Verunsicherung. Ich erwarte von den Mitgliedern der linksgelben Koalitionsfraktionen, insbesondere der FDP, ein deutliches Signal der Unterstützung in Richtung der Menschen in unserer Region, aber auch in Richtung der künftigen Koalitionspartner.“

Der Ausbau der A39 wird weiterhin durch eine breite Mehrheit in der Bevölkerung unterstützt. Eine aktuelle Umfrage im Auftrag der IHK Lüneburg-Wolfsburg hat Zustimmungswerte von 71 Prozent für das Infrastrukturvorhaben ergeben. Nach der förmlichen Linienbestimmung hatte am 22. Januar 2009 die Entwurfsplanung für die A39 als vierstreifige Autobahn zwischen Lüneburg und Wolfsburg begonnen. Gegenwärtig befinden sich alle sieben Abschnitte des A 39-Lückenschlusses in der Planung. Der südliche Abschnitt der Autobahn zwischen Braunschweig und Wolfsburg wurde dem Verkehr bereits 2009 zur Verfügung gestellt.