500-Millionen-Euro-Hilfe für digitale Endgeräte an Schulen

Veröffentlicht am 18. Mai 2020

Zu der gestern von Bund und Ländern beschlossenen 500-Millionen-Euro-Hilfe für digitale Endgeräte an Schulen erklärt der Braunschweiger CDU-Bundestagsabgeordnete Carsten Müller:

„Die Corona-Pandemie führt uns besonders deutlich vor Augen, wie wichtig eine gute IT-Infrastruktur für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Schulen ist. Denn ohne eine angemessene Ausstattung der Kinder und Jugendlichen mit Laptops, Tablets und Co. ist Home-Learning nicht machbar. Das betrifft vor allem Schülerinnen und Schüler, die zu Hause nicht die Möglichkeit haben, solche Geräte zu nutzen. Der Bund und die Länder haben deshalb jetzt eine unkomplizierte Soforthilfe über 500 Millionen Euro auf die Beine gestellt, mit denen die Schulen digitale Endgeräte beschaffen und den Schülerinnen und Schülern zur Verfügung stellen können. Damit stärken wir die digitale Infrastruktur an Schulen nachhaltig und sorgen auch beim Thema Home-Learning für Chancengleichheit: alle Kinder und Jugendlichen in Deutschland sollen unabhängig von der IT-Ausstattung ihrer Eltern auch aus der Ferne problemlos am Unterricht teilnehmen können.“

Wie schon im DigitalPakt Schule erfolgt die Aufteilung der Mittel auf die Länder nach dem Königsteiner Schlüssel. Die beschafften Geräte werden den Schülerinnen und Schülern dann über die Schulen zur Verfügung gestellt. Die Verteilung der Geräte richtet sich nach sozialen und pädagogischen Kriterien im Ermessen der Schulen - diese können die Mittel auch für eine Ausstattung mit Hard- und Software einsetzen, die zur Erstellung von Online-Lerninhalten benötigt wird. Damit können die Schulen die Mittel flexibel und nach konkreten Bedarfslagen nutzen. In den letzten Wochen hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bereits über den DigitalPakt Schule ermöglicht, dass die Länder unkompliziert freie Lehrinhalte und solche kommerzieller Anbieter zur Verfügung stellen können.