Newsarchiv - Quelle: Carsten Müller

Report Berlin 09/2014

Veröffentlicht am 9. Mai 2014

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

nach drei Wochen Parlaments-Osterpause ging es in den vergangenen Tagen mit vielen spannenden Themen und Gesprächen wieder in die Vollen.

Montag: Zu Wochenbeginn wurde ich zum neuen Vorsitzenden des Parlamentskreises Automobiles Kulturgut im Deutschen Bundestag gewählt. Historische Fahrzeuge lassen mein Herz schon immer höher schlagen. Deshalb war ich 2009 auch Mitbegründer des Parlamentskreises und freue mich nun, dessen Vorsitzender zu sein. Ziel ist es, historische Fahrzeuge als automobiles Kulturgut in Deutschland zu erhalten.

Dienstag: Von Dienstag bis Donnerstag begleitete mich der Braunschweiger Unternehmer Robin Gast im Rahmen des „Know-how-Transfer“ der Wirtschaftsjunioren bei meiner Bundestagsarbeit. Ziel dieses Projekts ist es, den Austausch zwischen Politik und Wirtschaft zu vertiefen. Der Dialog mit Robin Gast war sehr angenehm, spannend und aufschlussreich. 

Mittwoch: Im Umweltausschuss war die Asse ein wichtiges Thema. Zu Gast waren die Landrätin Christiana Steinbrügge sowie ein Vertreter des Bundesamtes für Strahlenschutz, dessen Aussagen wenig ambitioniert und sehr enttäuschend waren. Die Rückholung des Atommülls könne wohl nicht vor dem Jahr 2033 beginnen. Eine konkrete Aussage, wie die Prozesse beschleunigt werden können, konnte das Bundesamt nicht machen. Auch wenn ich für die sehr schwierigen Bedingungen Verständnis habe, so brauchen wir eine größtmögliche Beschleunigung. Die Abfälle müssen schnell und sicher geborgen werden. 

Donnerstag: Die CDU-Landesgruppe Niedersachsen traf sich mit Bahn-Chef Rüdiger Grube zu einem Gedankenausstoß. Thema dabei war auch der zweigleisige Ausbau der Weddeler Schleife. Ich habe einmal mehr sehr deutlich gemacht, dass der Bau eines zweiten Gleises für Millionen Menschen sowie die regionale Wirtschaft unabdingbar ist. Wie die Deutsche Bahn mitgeteilt hat, müsse die Planung für die Strecke wegen geänderter Sicherheitsanforderungen noch einmal überarbeitet werden. Dies muss möglichst schnell in Angriff genommen werden – darauf werde ich an entsprechenden Stellen hinwirken. 

Freitag: Am Donnerstag und Freitag besuchten mich 50 Politik interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Braunschweig in Berlin. Auf dem Programm standen Gespräche im Deutschen Bundestag sowie beim Bundesnachrichtendienst, Stadtrundfahrten sowie Besuche der ehemaligen Stasi-Zentrale und der KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen. Fazit meiner Gäste: Berlin ist immer eine Reise wert!

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